Inneres Kind heilen: Meine persönliche Heilungsreise
- khateraali28
- 26. Aug.
- 5 Min. Lesezeit

Wie ich mein inneres Kind heilen lernte und zurück zu mir selbst fand.
Ich habe einen sehr intensiven Heilungsweg hinter mir.
Einen Weg, auf dem ich verstehen musste, warum bestimmte Ängste, Verletzungen und Beziehungsmuster mich immer wieder begleiteten – und warum es für mich irgendwann nicht mehr ausreichte, nur zu verstehen, was in meinem Leben geschah.
Ich wollte verstehen, warum es geschah.
Und irgendwann führte mich dieser Weg zu meinem inneren Kind.
Heute weiß ich: Die Heilung meines inneren Kindes war für mich einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zurück zu mir selbst.
Meine Geschichte begann bereits mit meiner Geburt.
Meine Geschichte beginnt eigentlich schon mit meiner Geburt.
Ich wurde während der Flucht meiner Familie von Afghanistan nach Deutschland geboren. Die Geburt war traumatisch und sowohl meine Mutter als auch ich befanden uns in einer lebensbedrohlichen Situation.
Angst, Panik, Enge und das Gefühl von Luftnot begleiteten mich später immer wieder in bestimmten Situationen.
Erst viel später begann ich zu verstehen, wie sehr frühe Erfahrungen einen Menschen prägen können.
Besonders unsere ersten Lebensjahre sind eine wichtige Zeit für unsere emotionale Entwicklung. Wir lernen durch unsere Bezugspersonen, wie sich Nähe, Sicherheit, Liebe, Konflikte und Zugehörigkeit anfühlen.
Und vieles von dem, was wir früh erleben, kann sich später in unseren Reaktionen und Beziehungsmustern wiederfinden.
Wie meine Kindheit meine späteren Beziehungen beeinflusste.
Irgendwann musste ich mir eine schmerzhafte Frage stellen:
Warum erschaffe ich mir immer wieder Beziehungen, in denen ich nicht glücklich bin?
Warum geriet ich immer wieder an Menschen, die mich klein machten oder angriffen?
Warum fühlten sich bestimmte Dynamiken in meinen Beziehungen so vertraut an?
Auf meinem Heilungsweg erkannte ich immer stärker Parallelen zwischen der Beziehung meiner Eltern, meiner Beziehung zu meinem Vater und meinen späteren Partnerschaften.
Es fühlte sich an, als würde mein verletztes inneres Kind ähnliche Situationen immer wieder erleben – nur mit anderen Menschen.
Und genau dort begann für mich die eigentliche Innere-Kind-Heilung.
Meine Vaterwunde und meine Sehnsucht nach Anerkennung.
Um meine Beziehungsmuster zu verstehen, musste ich mich intensiv mit meinem Vater und meiner Beziehung zu ihm auseinandersetzen.
Ich liebe meinen Vater und konnte ihm schon vor langer Zeit vergeben. Allerdings geschah ein großer Teil dieser Verarbeitung erst nach seinem Tod. Ich verlor beide Eltern im Jahr 2014.
Mein Vater hatte sich in Afghanistan eine schöne Existenz aufgebaut. Er hatte eine eigene Apotheke, ein Haus und seine Familie.
Durch die Flucht musste er all das zurücklassen.
In Deutschland konnte er sein bisheriges Leben und seinen beruflichen Weg nicht einfach fortführen. Diese Erfahrung belastete ihn sehr, und ich erlebte ihn als depressiven Vater mit Verhaltensweisen, die ich später als narzisstisch empfand.
In unserer Familie erlebte ich dadurch unter anderem Abwertung, wechselnde Nähe und Distanz und eine starke Orientierung an Leistung.
Ich hatte nicht das Gefühl, bedingungslos angenommen zu werden.
Und genau das hinterließ Spuren.
Ich wollte meinem Vater beweisen, dass ich etwas wert bin.
Ich entschied mich irgendwann dafür, meinen eigenen Weg zu gehen.
Nach einem Semester brach ich mein Jurastudium ab und folgte meiner Leidenschaft: Ich wollte Designerin werden.
Ich absolvierte zunächst eine Schneiderausbildung und bildete mich anschließend im Bereich Design und Bekleidungsschnitt weiter.
Für mich war das meine Passion.
Mein Vater sah das anders.
Für ihn waren Berufe wie Arzt, Jurist oder Ingenieur besonders angesehen. Meine Entscheidung konnte er nicht wertschätzen.
Das verletzte mich sehr.
Denn tief in mir sehnte ich mich nach seiner Anerkennung.
Und daraus entstand ein Muster, das mich noch lange begleiten sollte:
Ich glaubte, ich müsste erst etwas Großes erreichen, bevor ich mir erlauben dürfte, mich auszuruhen.
Ich wollte beweisen, dass ich etwas kann.
Dass ich erfolgreich sein kann.
Dass ich wertvoll bin.
Später gründete ich mein eigenes Label KHATERA ACCESSORIES. Doch mein Vater lebte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.
Und irgendwann musste ich erkennen:
Ich konnte ihm nichts mehr beweisen.
Stattdessen musste ich mir die Wunde anschauen, die hinter diesem Wunsch lag.
Mein Wert hängt nicht von meiner Leistung ab.
Ich musste lernen, mir Ruhe zu erlauben.
Ich musste lernen, meinen eigenen Wert nicht länger daran zu messen, wie viel ich leiste oder erreiche.
Und ich musste verstehen, warum ich auch in meinen Partnerschaften immer wieder Männer in mein Leben ließ, bei denen ich ähnliche Gefühle erlebte: Abwertung, Kritik, Angriffe und das Gefühl, nicht genug zu sein.
Irgendwann wusste ich:
Ich möchte dieses Muster nicht mehr weiterleben.
Ich musste mich um die kleine Khatera in mir kümmern.
Sie in den Arm nehmen.
Sie lieben.
Sie beschützen.
Und ihr versprechen, dass ich nicht mehr zulassen werde, dass andere Menschen ihren Wert bestimmen.
Wie ich begann, mein inneres Kind zu heilen
Ich begann, Grenzen zu setzen und mich von Beziehungen und Dynamiken zu lösen, die diese alten Verletzungen immer wieder aktivierten.
Und ich begab mich auf eine sehr tiefe innere Reise.
Dabei wurde mir relativ schnell etwas bewusst:
Heilung fand für mich nicht nur über meine Gedanken statt.
Natürlich war es wichtig, meine Glaubenssätze, Gedanken und Verhaltensmuster zu erkennen.
Aber das allein reichte mir nicht.
Ich bemerkte, wie stark mein Körper auf bestimmte Situationen reagierte.
Anspannung. Angst. Unruhe. Enge. Stress.
Deshalb wurde die Arbeit mit meinem Körper und meinem Nervensystem ein wichtiger Bestandteil meines persönlichen Heilungsweges.
Warum Heilung für mich auch im Körper stattfinden musste.
Belastende und traumatische Erfahrungen können beeinflussen, wie unser Körper und Nervensystem später auf Stress oder wahrgenommene Gefahr reagieren.
Für mich bedeutete Heilung deshalb auch, wieder Sicherheit in meinem eigenen Körper zu finden.
Ich begann, meine Emotionen nicht länger nur analysieren oder wegdrücken zu wollen.
Ich lernte, sie wahrzunehmen.
Ihnen Raum zu geben.
Und mit meinem Körper zu arbeiten, anstatt ständig gegen ihn anzukämpfen.
Diese Erkenntnis hat meinen Heilungsweg tief verändert.
Energiearbeit und Chakren auf meinem persönlichen Heilungsweg.
Neben emotionaler und körperorientierter Arbeit wurde auch meine Spiritualität immer wichtiger für mich.
Energiearbeit und die Arbeit mit meinen Chakren wurden Teil meines persönlichen Heilungsweges.
In meinem spirituellen Verständnis fühlten sich viele meiner Energiezentren damals blockiert an. Ich hatte kaum Lebensenergie und fühlte mich innerlich vollkommen erschöpft.
Ich wusste:
So möchte und kann ich nicht weiterleben.
Ich wollte leben.
Also entschied ich mich dafür, alles dafür zu tun, wieder zu mir selbst zurückzufinden.
Mit der Zeit veränderte sich mein inneres Erleben tiefgreifend.
Heute empfinde ich meinen Energiefluss vollkommen anders. Meine Verbindung zu meiner Intuition ist stärker geworden und ich fühle mich geerdeter, lebendiger und stärker mit mir selbst verbunden.
Auch meine Arbeit mit Kundalini-Energie, meinem dritten Auge und meinem Kronenchakra gehört zu meiner persönlichen spirituellen Erfahrung.
Für mich ist Spiritualität heute ein wichtiger Teil meines Lebens.
Was meine Innere-Kind-Heilung verändert hat.
Meine Heilungsreise hat nicht meine Vergangenheit verändert.
Aber sie hat verändert, wie ich heute mit meiner Vergangenheit lebe.
Ich muss nicht mehr ständig versuchen, meinem Vater zu beweisen, dass ich etwas wert bin.
Ich darf ruhen.
Ich darf Grenzen setzen.
Ich darf Menschen loslassen, die mir nicht guttun.
Ich darf meiner Intuition vertrauen.
Und vor allem:
Ich darf die kleine Khatera heute selbst lieben, beschützen und annehmen.
Die Anerkennung, nach der sie früher im Außen gesucht hat, darf sie heute von mir bekommen.
Für mich bedeutet das innere Kind zu heilen deshalb nicht, die Vergangenheit auszulöschen.
Es bedeutet, heute anders mit den Wunden von damals umzugehen.
Heute möchte ich meine Erfahrungen weitergeben.
Heute empfinde ich es als meine Aufgabe und Passion, das Wissen und die Erfahrungen, die ich auf meinem eigenen Weg gesammelt habe, mit anderen Menschen zu teilen.
Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, in einer tiefen Dunkelheit zu stehen und nicht zu wissen, wie man dort wieder herausfindet.
Ich selbst habe so oft nach Hilfe gesucht.
Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum es mich heute so tief berührt, für andere Menschen eine helfende Hand sein zu dürfen.
Wenn du das Gefühl hast, dass alte Kindheitsverletzungen, Beziehungsmuster oder die Suche nach Anerkennung dein heutiges Leben noch beeinflussen, möchte ich dir mit meinen Erfahrungen und meiner Arbeit zeigen:
Du darfst beginnen, dich selbst wieder kennenzulernen.
Du darfst der Person begegnen, die du einmal warst.
Und du darfst lernen, ihr heute das zu geben, was sie damals gebraucht hätte.
Ich reiche dir meine Hand …
Alles Liebe,deine Khatera


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